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Der Panzerknacker - DER Finanz Podcast von Markus Habermehl

Was machen reiche Menschen anders als Du? Was ist: finanzielle Freiheit, das Hamsterrad, Reichtum? Wie kaufst Du Aktien, Gold, Silber, Immobilien, Cryptowährungen oder Tax Lien Certificates? Was muß ich noch wissen, um mein Geld zu vermehren? Ich habe mir immer gewünscht, einmal eine Ausbildung zum Ölscheich angeboten zu bekommen. Ehrlich wahr! Bis ich mal auf die Idee kam, tatsächlich nach solch einer Ausbildung zu suchen. Auch ehrlich wahr! Und ich habe sie gefunden. In der Schweiz. Hier gibt es nämlich eine Privatschule, die Ausbildungen rund um das Thema Finanzen anbietet. Und dort habe ich mich natürlich angemeldet. Und genau diese Ausbildung hat bei mir eingeschlagen, wie der Oberkiefer von Mike Tyson an Evander Holyfields Ohrläppchen!!! Warum? Hörs Dir doch selber an, ich freue mich Dich bei der Show begrüssen zu dürfen!
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Mar 28, 2018

Luis Pazos wurde 1974 im Rheinland geboren und lebt in Südniedersachsen. Nach dem Abitur schlug er die Offizierslaufbahn ein und studierte Betriebswirtschaftslehre mit Nebenfach Theologie an der Universität der Bundeswehr Hamburg. Seit 2006 ist er im Management mittelständischer Unternehmen tätig. Für das Monatsmagazin eigentümlich frei schreibt Luis Pazos regelmäßig Buchkritiken sowie Fachartikel, unter anderem zu finanzwirtschaftlichen Themen. Seit 1994 handelt er ein breites Spektrum von Anlageklassen an verschiedenen Börsenplätzen rund um die Welt. Sein Spezialgebiet sind passive Einkommensstrategien mit Hochdividendenwerten. Zu diesem hierzulande weitgehend unbekannten Wertpapiersegment hat er das deutschsprachige Standardwerk „Bargeld statt Buchgewinn“ verfasst. Das Buch wurde im März 2017 im FinanzBuch Verlag veröffentlicht. Hierin beschreibt Luis Pazos ausführlich international gehandelte Anlageinstrumenten wie beispielsweise Income Trusts, Master Limited Partnerships, Preferred Shares und Real Estate Investment Trusts. Ferner betreibt er seit Januar 2017 unter https://nurbaresistwahres.de einen Finanzblog zu diesem Themenkomplex. Ergänzend dazu bietet er einen Premiumdienst sowie Schulungen und Seminare an. Luis Pazos ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Dein Pitch

Ich bin Manager, Autor, Finanzblogger und der Fachmann im deutschsprachigen Raum für börsengehandelte Hochdividendenwerte – dem passivsten aller passiven Einkommen.

Womit und wie verdienst Du Dein Geld?

Mit Ausnahme der Land- und Forstwirtschaft erziele ich Einnahmen aus allen Einkunftsarten, die das deutsche Einkommensteuergesetz kennt. Redundanz schafft eben Sicherheit, das gilt auch für Zahlungsströme. Und ja, das umfasst auch Einkünfte aus „nichtselbständiger Arbeit“. Und nein, ich strample nicht im Hamsterrad. Aktives Einkommen erziele ich durch mein Gehalt, ergänzend generiere ich Umsätze mit Beratungsleistungen zu meinem Spezialthema. Weiterhin biete ich im kostenpflichtigen Premium- beziehungsweise Mitgliederbereich meines Finanzblogs Exklusivinformationen zu Hochdividendenwerten an. Beim sogenannten passiven Einkommen machen tatsächlich Wertpapierausschüttungen den Löwenanteil der Einkünfte aus, hinzu gesellen sich unter anderem Mieterträge und Tantiemen aus dem Verkauf meiner Bücher.

Wie wichtig ist für Dich Geld? / Macht Geld glücklich?

Zunächst finde ich Geld als Untersuchungsgegenstand höchst lehr- und facettenreich. Diese Neugierde hat nicht zuletzt mein damaliger Professor für Geldtheorie befeuert und über das Studium der Wirtschaftswissenschaften hinaus am Brennen gehalten. Zu den Details: Über die historische Entwicklung des Geldes aus den Edelmetallen beziehungsweise dem Gold heraus habe ich 2016 ein populärwissenschaftliches Buch veröffentlicht – weitere Informationen dazu finden sich auf meinem Blog.

Was andererseits den eher materiellen Glücksfaktor angeht drehe ich die Ausgangsfrage gerne um: Kein Geld macht in jedem Fall unglücklich – es sei denn, man strebt eine Karriere als Bettelmönch an. Das liegt schlicht an dem Umstand, dass Geld schon immer die Universalressource schlechthin war und unter Knappheitsbedingungen auch bleiben wird.

Vielfach vernehme ich, Geld würde den Charakter lediglich verstärken, nicht verändern. Da bin ich mir nicht so sicher. Denn das würde ja voraussetzen, dass unser Charakter ab Ende der Adoleszenz in Stein gemeißelt wäre. Doch dem ist offensichtlich nicht so. Wenn aber unser Charakter wandelbar ist und äußeren Einflussfaktoren unterliegt, warum dann nicht auch monetären „Schocks“? Ein im wahrsten Sinn des Wortes ausgezeichnetes Anschauungsobjekt hierzu ist übrigens die Figur des Jett Rink im US-amerikanischen Epos „Giganten“. Gespielt wird die tragische Figur vom unvergessenen James Dean in seiner letzten Rolle.

Was war Dein schlimmster Moment als Investor?

Das war für mich wie vermutlich für die meisten Börsianer ganz klar die Weltfinanzkrise beziehungsweise die Zeit zwischen 2008 und 2010. Die Verluste der meisten Positionen konnte ich seinerzeit zwar aussitzen, eine Position allerdings nicht. Mit Allied Capital, einer Beteiligungsgesellschaft habe ich etwa 80 Prozent meines Einsatzes verloren. Dabei sah das Zahlenwerk zuvor durchaus verlockend aus: Das Unternehmen war in ein breit diversifiziertes Portfolio US-amerikanischer Firmen investiert, die Bilanz sehr ansehnlich, Schulden kaum vorhanden (und zudem per Gesetz beschränkt), der Kapitalfluss üppig. Ferner war die Dividende seit dem Börsengang im Jahr 1960 nie ausgesetzt oder gekürzt worden. 2008 ist Allied Capital dann von über 30 auf unter einen US-Dollar abgestürzt.

Was war der Auslöser? Für eine einzige Beteiligung hatte Allied Capital als Garantiegeber gebürgt, um deren Zinskosten zu drücken. Dummerweise war das ein auf Unternehmensfinanzierungen spezialisierter Dienstleister, der im Zuge der Krise in Konkurs ging und Allied Capital mit in den Abgrund riss. Welche Lehren habe ich daraus gezogen? Zum einen die Einsicht, dass so ein Schwarzer Schwan keineswegs ein abstraktes Modell ist, sondern unverhofft zu einem sehr persönlichen Haustier werden kann. Zum zweiten die Erkenntnis, dass für „Nichtinsider“ immer ein Einzelwertrisiko besteht, welches sich auch durch die beste Fundamentalanalyse nicht ausschließen lässt.

Wie hast Du es geschafft, Deine Leidenschaft zu finden?

Tatsächlich war es meine Großmutter, die meine Passion für Wirtschaft im Allgemeinen und Geld im Besonderen geweckt hat. Eventuell war ihr das als Zeitzeugin der Hyperinflation von 1923 und der Währungsreform von 1948 sowie der weiteren, nicht nur wirtschaftlichen Katastrophen dieser Epoche ein besonderes Bedürfnis. Mit neun Jahren schenkte sie mir das Kinderbuch „Wer den Pfennig nicht ehrt“ von Kurz Franz, welches ich heute noch in Ehren halte und an die nachfolgende Generation weitergereicht habe.

Vor einigen Jahren gab mir dann ein eng befreundeter Finanzjournalist den nötigen Impuls, meine mittlerweile recht umfangreichen und speziellen Kenntnisse in Buchform zu gießen (siehe meine Buchempfehlung weiter unten). Er lieferte mir dann später auch den Anstoß zum Finanzblog, nachdem ich ihm über das doch recht zahlreiche Material berichtete, das nicht in das Buch einfließen konnte. Seither haben sich zahlreiche weitere Gelegenheiten ergeben, der Leidenschaft zu frönen. So etwa letztes Jahr als Referent im Onlinekongress „Passives Einkommen – Aktives Leben“ der Vermögens-Akademie oder seit vergangenem Herbst als Fachmann im „FinanzTalk“, einem alle acht Wochen im Netz beziehungsweise auf Facebook ausgestrahltem Echtzeitformat zu Finanzthemen.

Wie triffst Du Entscheidungen?

Da kommt mir vermutlich die frühe und lange militärische Konditionierung zugute. Der gute alte Führungsvorgang aus zyklischer Lagefeststellung, Planung, Befehlsgebung (Umsetzung) und Kontrolle hat sich immer wieder als wirksames Instrument in allen Lebenslagen erwiesen.

Wie bekommst Du Deinen „inneren Schweinehund“ in den Griff?

Bei aller berechtigten Kritik muss ich auch diesbezüglich unseren ehemaligen Dienstherrn loben. Zumindest in meiner Laufbahn und während meiner Dienstzeit waren Entschlusskraft, Disziplin und Durchhaltevermögen praktisch gelehrte und angewandte Tugenden. In Kombination ein starker Muskel wider dem inneren Schweinehund. Heute zehre ich davon, wobei die militärischen Vorgaben persönlichen Zielen gewichen sind, die ich schriftlich auf Jahres- und Wochenbasis heruntergebrochen habe und täglich nachhalte.

Verabschiedung

Wenn wir schon beim Thema Geld (und Charakter) sind: „Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, daß Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, daß man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, daß das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, daß Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, daß die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, daß Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, daß Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.“ Ayn Rand, US-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin, (1905 bis 1982)

Der Finanzblog zu Hochdividendenwerten:
https://nurbaresistwahres.de

Facebook-Gruppe „Einkommensinvestoren“:
https://www.facebook.com/groups/einkommensinvestoren

Gratisreport zu Hochdividendenwerten:
https://nurbaresistwahres.de/gratisreport

Kontaktdaten des Interviewpartners

E-Mail-Adresse: pazos[Affenschaukel]nurbaresistwahres[Punkt]de
Xing: https://www.xing.com/profile/Luis_Pazos
LinkedIn: www.linkedin.com/in/luis-pazos
Facebook: https://www.facebook.com/luis.pazos.311

Deine Buchempfehlung

Bargeld statt Buchgewinn – Mit Hochdividendenwerten zum passiven Monatseinkommen - Luis Pazos

Mar 24, 2018

Chris Plantener ist durch und durch Selbstständiger und Unternehmer. Sein aktuelles Startup „Kontist“ ist Ausdruck dieser Leidenschaft: Mit dem Anfang 2016 gegründeten Unternehmen bietet er in Deutschland das erste Konto an, das speziell auf die Bedürfnisse von Selbstständigen zugeschnitten ist. Die Selbstständigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch Chris’ Leben: Der 42-Jährige hat vor vielen Jahren als Webdesigner angefangen, war zwischenzeitlich Barkeeper in seiner eigenen Cocktailbar in Berlin und anschließend Berater für Online-Marketing. Insgesamt hat Chris acht Firmen gegründet und war zudem vier Jahre als Mentor beim Startupbootcamp tätig. Kontist ist aus Chris’ Erfahrungen als Selbstständiger im Kontakt mit Banken entstanden - nicht nur, dass es keine eigenständige Kontomodelle für diese immer wichtig werdende Kundengruppe gibt. Er sah sich auch mangelnder Wertschätzung, nicht eingeräumter Kreditlinien und einem allgemeinem Unverständnis für die Besonderheiten selbstständigen Arbeitens entgegengesetzt. Für Chris war klar: Hier gibt es große Potentiale, die darauf warten, umgesetzt zu werden. Und so verfolgt er mit Kontist zwei große Ziele, die seinen eigenen Erfahrungen als Selbstständigem entspringen: Maximale Übersichtlichkeit bei den Finanzen und eine spürbare Reduzierung des finanzorganisatorischen Arbeitsaufwands.

Dein Pitch

Ich glaube daran, dass Selbständige die gleiche Unterstützung wie Angestellte verdienen. bislang wurden ihnen nicht die Banking-Tools und -Dienstleistungen zur Verfügung gestellt, damit sie in ihrer Selbständigkeit - wo das Einkommen volatil, Steuern komplizierter und das Ausgabenmanagement sehr aufwendig sind - erfolgreich zu sein. Das ändern wir mit Kontist. Kontist ist nicht nur ein Geschäftskonto für Selbstständige, sondern bietet auch Real-Time Steuereinschätzung und automatisierte Steuerrücklagen und die Integration mit mittlerweile zwei Buchhaltungs-Tools. Mit Kontist wollen wir das leistungsstärkste Banking-Tool für Selbstständige anbieten.

Womit und wie verdienst Du Dein Geld?

Das Geschäftskonto von Kontist ist bislang kostenfrei - die Frage nach unserem Business Modell bekommen wir deshalb oft gestellt. Zur Zeit ergeben sich unsere Einnahmen aus der jährlichen Gebühr für die physische Kontist Mastercard, sowie aus den Gebühren, die wir vom Händler erhalten, wenn die Karte zum Bezahlen genutzt wird. In unserem Marketing würde ich gleich drei Geheimwaffen identifizieren. Zum einen hat Content einen sehr hohen Stellenwert bei uns. Wir haben schon früh mit gutem Content angefangen und hatten bereits einen Artikel pro Tag; schon ein Jahr bevor wir überhaupt live gegangen sind. Und das hat sich gelohnt, denn dementsprechend guten SEO Traffic haben wir heute. Zum anderen setzen wir auf ein authentisches Branding und haben dafür eine starke Marke mit Illustrationen im Retro Stil der 20er Jahre entwickelt. Mit diesem unique Branding möchten wir uns von herkömmlichen Banken und anderen Playern deutlich absetzen. Die letzte Wunderwaffe ist für mich die Community. Schon meine Masterarbeit habe ich damals über Community Building am Beispiel der Ringrocker bei dem Festival Rock am Ring geschrieben. Den Community-Gedanken habe ich all die Jahre mit mir rumgetragen und dann bei Kontist wieder aufgreifen können. Dieses Jahr haben wir die Kontist Union, eine online und offline Community für Selbstständige, gegründet.

Wie wichtig ist für Dich Geld? / Macht Geld glücklich?

Glück hat mit Geld nichts zu tun, das möchte ich so erst einmal festhalten. Aber natürlich stimmt es, dass man sich weniger Sorgen machen muss, wenn man genügend Geld zur Verfügung hat und weniger Sorgen wiederum zu einem anderen Lebensgefühl führen. Gleichzeitig führt ein steigender Lebensstandard aber auch dazu, dass man meist immer mehr Geld benötigt. Und diese Spirale und der damit verbundenen Druck macht nicht gerade glücklich. Der Stellenwert, den Geld in meinem Leben hat, orientiert sich deshalb auch stark an meiner jeweiligen Lebenssituation. So hat mich beim Aufbau der acht Firmen, die ich mittlerweile gegründet habe, meine Frau zwei Jahre lang finanziell unterstützt, ohne, dass das für mich ein Problem gewesen wäre. Heute bin ich Vater von vier Kindern und trage damit eine ganz andere Art von Verantwortung. Geld und finanzielle Stabilität haben deswegen für mich deutlich an Bedeutung gewonnen; denn Kinder großziehen in Deutschland muss man sich leisten können. Dass Geld den Charakter verändert, kann sein, doch glaube ich, dass diese Veränderung nicht immer ins Negative erfolgen muss.

Was war Dein schlimmster Moment als Investor?

Mein schlimmster Moment als Investor stammt wohl aus meiner Zeit als Coach für das Startupbootcamp in Kopenhagen. Eines der ersten Unternehmen, die ich dort gecoacht habe, waren zwei Jungs aus Litauen, die Kundenprofile anhand von Social Media Daten angereichert haben. Die Jungs haben mich schlichtweg begeistert. Also habe ich selber investiert und zusätzlich noch einen befreundeten Investor überzeugt, ebenfalls zu investieren. Ein schlimmer Fehler, denn eine Woche nachdem das Geld überwiesen war, hat sich der CTO aus dem Staub gemacht und die Firma ging den Bach runter. Ich habe aus dieser Erfahrung nicht nur viel gelernt, sondern auch weitaus mehr daraus mitgenommen: Mit dem Gründer und CEO des Unternehmens bin ich bis heute gut befreundet. Obwohl mein Geld weg war, hat er mich später bei vielen weiteren Projekten unterstützt und meinen damaligen Verlust somit mehr als wettgemacht.

Wie hast Du es geschafft, Deine Leidenschaft zu finden?

Als meine große Leidenschaft würde ich die Selbstständigkeit betiteln. Bereits vor meinen ersten eigenen beruflichen Erfahrungen hatte ich in meinem Vater ein Vorbild, das mit den Wert der beruflichen Selbstständigkeit verdeutlicht hat. Seitdem hat mich die Selbstständigkeit während meines gesamten beruflichen Werdegangs begleitet. Für mich bedeutet Selbstständigkeit Selbstbestimmtheit und die Fähigkeit, sein Leben eigenständig und ohne feste Vorgaben gestalten zu können. Das Gefühl meinen Traum zu verwirklichen, nach mehr als 15 Jahren Selbstständigkeit endlich unabhängig von den Banken, die uns nie verstanden haben, zu sein - das treibt mich an.

Wie triffst Du Entscheidungen?

Bei Entscheidungen vertraue ich definitiv auf mein Bauchgefühl. Ich würde auch sagen, dass mich die vielen Jahre, die ich in Dänemark gelebt habe stark in meiner Entscheidungsfindung beeinflusst haben und ich skandinavisch-konsensorientiert bin. Wenn ich vor einem Problem stehe, versuche ich deswegen das Problem aus möglichst vielen unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und frage mich zunächst, ob man das Problem nicht erstmal in Teilprobleme zerlegen kann, um so zu einem Lösungsweg zu kommen. Grundsätzlich glaube ich auch daran, dass, egal um welches Problem oder um welche Entscheidung es geht: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Wie bekommst Du Deinen „inneren Schweinehund“ in den Griff?

Seit der Uni bin ich ein Mann der letzten Minute.Das funktioniert für mich. Das bedeutet dann zwar, dass ich die ganze Nacht an etwas sitze, aber so kriege ich meine Aufgaben immer erledigt. Ich setze zeitgleich auf die Nutzung von smarten Tools um die anfallende Arbeit erträglicher und schneller zu machen - dafür ist die Buchhaltung ein gutes Beispiel.

Verabschiedung

Mehr Infos über Kontist findet ihr unter: https://kontist.com

Kontaktdaten des Interviewpartners

Kontist
Christopher Plantener
Torstraße 177
10115 Berlin
press (at) kontist (punkt) com

Deine Buchempfehlung

Lean Startup: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen - Eric Ries

Mar 7, 2018

Pascal Baumüller ist Teammanager und selbständiger Handelsvertreter bei der Innovativen Finanzberatung 2005 AG. Mit seinem Team kümmert er sich um das komplete Finanzkonzept für Firmen und Privathaushalte und erstellt das „Rundum-sorglos-Paket“.
Neben seiner Ausbildung und der Weiterbildung zum Finanzfachwirt hat er mehr als 8 Jahre Berufserfahrung.
Als unabhängiger Unternehmer ist es ihm wichtig, dass der Mandant im Mittelpunkt steht. Er verhandelt für Euch die besten Konditionen bei den Banken und wählt von über 250 die Bank aus, die zu Euerem Konzept passt. Den größten Fehler, den viele begehen, ist die Finanzierung selbst zu vergleichen. Hier bleibt viel Geld auf der Strecke. Daher ist es wichtig, den richtigen Partner bei der Finanzierungswahl an seiner Seite zu haben. Pascal ist im gesamte Bundesgebiet für seine Mandanten unterwegs. Sein Büro wird mit den Spruch: „ Leben Sie, wir kümmern uns um Ihre Finanzen“ geziert.
Privat lebt er mit seiner Familie in der Nähe von Nürnberg. Neben seiner Leidenschaft für Autos und dem Reisen, ist er sozial in verschiedenen Vereinen aktiv.

Dein Pitch

Wir erstellen lebenslange und individuelle Finanzkonzepte.
In jedem Finanzprodukt ist irgendwo der Teufel drin, wir bringen Transparenz in die Materie und sperren für Euch den Teufel ein.

Womit und wie verdienst Du Dein Geld?

Finanzierungen und Immobilien

Unsere Mandanten schätzen unsere hohe Kompetenz. Durch unser großes Team an verschiedenen Spezialisten können wir auf alle Wünsche perfekt eingehen. Wir nehmen nur die Mandate an, mit denen wir uns persönlich auch verstehen. Es ist unfassbar viel Arbeit und wir bieten viel kostenlosen Mehrwert, da muss man nicht mit jedem zusammenarbeiten.

100 % zufriedene Mandanten, also die Weiterempfehlung oder wie man es so einfach nennt, Mundpropaganda

Wie wichtig ist für Dich Geld? / Macht Geld glücklich?

Geld ist für mich ein Mittel, um mir Wünsche und Ziele zu erfüllen. Ich denke zu sagen, Geld ist nicht wichtig wäre falsch. Weil ohne Geld kann ich zum Beispiel nicht die Welt bereisen.
Allerdings ist es für mich persönlich so, dass ich ein Visionär bin. In der Beratung steht unser Mandant im Mittelpunkt, das Geld ist das Abfallprodukt einer ordentlichen Beratung.

Geld macht mich nicht glücklicher oder unglücklicher. Hätte ich morgen keines mehr, wäre ich mit meiner Familie nicht unglücklich. Mir würde sicher etwas einfallen, um wieder Neues zu verdienen.
Die wenige Zeit, die ich habe verbringe ich aber gerne an schönen Orten. Neudeutsch „Quality Time“, dementsprechend sind wir wieder beim gleichen Thema wie oben, es ist Mittel zum Zweck.

Ich sage Nein!
Aber aufgrund dessen, was wir eben schon hatten, wird das Umfeld mehr oder weniger damit zurecht kommen. Ich wohne in einer ländlichen Gegend, da wird schon geredet, wenn man überhaupt in den Urlaub fährt und dann mach das mal öfters….

Was war Dein schlimmster Moment als Investor?

Ich habe für ca. 15.000,00 Euro eine App entwickelt, die dann nicht gezündet hat. Dementsprechend war es zwar ein großer Lerneffekt, weil es ein komplett neues Themenfeld war, aber die Investition war natürlich weg. Ich erinnere mich trotzdem gerne daran. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt in dieser Phase, viele davon sind heute Mandanten bei mir.

Wie hast Du es geschafft, Deine Leidenschaft zu finden?

Mich hat schon zur Schulzeit die Finanzwelt interessiert. Ich bin freiwillig und ohne Fremdakquise in die Finanzbranche gegangen. Ich höre beim Laufen Podcasts, wie zum Beispiel Deinen und mich beschäftigt das Thema 24/7. Es ist ein Hobby könnte man sagen.

Wie triffst Du Entscheidungen?

Gerne schnell, wohlwissend, die Konsequenzen zu tragen.

Ja, es gibt bei mir eine „innere Checkliste“ die ich abfrage.

Eine Nacht darüber schlafen oder ich gehe an einen anderen Ort, um einen anderen Blickwinkel für die Problematik zu haben.

Wie bekommst Du Deinen „inneren Schweinehund“ in den Griff?

Ich lasse mich von meinem Team ins Büro einsperren und erst wenn es erledigt ist, gehe ich wieder raus.

Verabschiedung

Bei der größten Investition im Leben, der eigenen Immobilie oder natürlich auch für die Kapitalanleger die x.te Immobilie, denkt daran, es geht nie um das eine Objekt und das eine Produkt, es ist immer das Gesamtkonzept was es gut oder weniger gut macht.

Kontaktdaten des Interviewpartners

Kontaktdaten:
Mail: pascal.baumueller@innovative-finanzberatung.ag
Büro: 09135 7224130

Gerne vereinbaren wir auch einen persönlichen Telefontermin!

Mar 1, 2018

Andreas Klein ist Finanzierungsexperte und einer der besten unabhängigen Vermögensberater Deutschlands. Verschiedene Auszeichnungen, die im Handelsblatt, Die Welt und Bild.de veröffentlicht wurden, hat er bereits bekommen. Seine Expertise stammt aus mehr als 18 Jahren Erfahrung im Finanzsektor. Begonnen hat er als Firmenkundenberater bei einer großen Sparkasse. Vermögensanlage und Finanzierung hat er so richtig erst gelernt, wie er selbst sagt, als er 2007 in die freie Wirtschaft gewechselt ist. In leitenden Tätigkeiten für zwei große Fondsgesellschaften und eine Leasinggesellschaft hat er Immobilientransaktionen begleitet, Vermögensanlagen für hoch vermögende Kunden beraten und Flugzeuge wie den Airbus A380 finanziert. Parallel studierte er BWL/VWL, um auch steuerliches oder juristisches Rüstzeug zu lernen.

Aber was ihn immer gestört hat war, dass er immer nur ein zwei Produkte von einem Unternehmen anbieten und nie wirklich frei und unabhängig beraten konnte.

Heute begleitet er als unabhängiger Berater Privat- und Geschäftskunden bei allen Finanzfragen. Seine Kunden profitieren von seiner Erfahrung als ehemaliger Bänker und dem breiten Netzwerk zu Banken, Steuerberatern, Bauträgern usw.

Deshalb kann er heute ehrlich und unabhängig aussprechen, was er denkt. Er bringt alle Finanzthemen auf den Punkt. Deshalb hat er seine Firma auch „finanzen auf den punkt.“ genannt.

Dein Pitch

Ich bin einer der besten Vermögensberater Deutschlands. Meine Kunden nennen mich den "Finanzkümmerer", weil ich keine Frage unbeantwortet lasse und alles auf den Punkt bringe. Deshalb heißt meine Firma "finanzen auf den punkt."

Womit und wie verdienst Du Dein Geld?

Das "Produkt" mit dem ich am allermeisten Geld verdiene, ist ganz sicher mein Image und Renomee. Wenn man die goldene Regel des Lebens "Man sieht sich immer 10 Mal im Leben" verstanden hat, weiß man, dass man sich immer gut benehmen sollte. Dieses Mindset habe ich schon als Kind mitbekommen. Ich bin gewiss kein guter Verkäufer, aber eine hervorragender Berater. Weil ich das festgestellt habe, war klar, dass ich als unabhängiger Berater und selbstständig arbeiten muss. Meine Marketing-Geheimwaffe ist deshalb total simpel: Top beraten, unabhängig sein und Kunden zu Fans machen. Das ist zwar nicht der schnelle Weg zu Geld und Aufmerksamkeit gewesen, aber es entstehen langfristige Bindungen zu Kunden und Bankpartnern. Viele Kunden nutzen auch gerne die Möglichkeit, ihre Meinung über meine Beratungsqualität online abzugeben. Dazu verwenden Kunden Online-Bewertungsplattformen, wo sie frei sagen können, was Sie über mich denken. Das ist nichts anderes als 5 Sterne für ein tolles Produkt bei Amazon. So finden Kunden den Weg meistens zu mir, entweder online oder durch persönliche Empfehlung.

Natürlich verdiene ich in meiner Beratung am meisten Geld mit Immobilienfinanzierungen, weil es immer um große Investitionen geht. Egal ob es ein Einfamilienhaus oder ein Bürogebäude ist.

Wie wichtig ist für Dich Geld? / Macht Geld glücklich?

Albus Dumbledore (aus den Harry Potter-Filmen) hat gesagt: "Geld und Leben. Die beiden Dinge, welche die meisten Menschen allem anderen vorziehen würden - das Problem ist, die Menschen haben den Hang, genau das zu wählen, was am schlechtesten für sie ist."

Ich würden sagen: Geld ist nicht wichtig, aber ohne Geld ist auch alles Mist. Aber Geld oder Rendite darf nie im Mittelpunkt stehen. Ich glaube fest daran, dass Erfolg und Geld von ganz alleine kommen, wenn man den Mensch in den Mittelpunkt stellt. Stelle ich den Kunden oder einen Geschäftspartner in den Mittelpunkt meines Handelns, kommt automatisch Erfolg, Anerkennung und auch Geld.

Wenn morgen einer das Geld abschaffen würde, wäre ich auch nicht böse.

Was war Dein schlimmster Moment als Investor?

Als ich meine erste Immobilie gebaut habe, hat die Stadt nach Baugenehmigung die wildesten Auflagen gemacht. Ich sollte die Gärten, Terrassen und Treppenanlagen meiner Nachbarn wegreißen, nur um ein Abwasserrohr zu legen. Dabei bestand ein paar Meter weiter ein Anschluss, den man einfach nutzen konnte. Das hätte mich zehntausende Euros gekostet und in jungen Jahren vielleicht auch die Existenz. Ich habe daraus gelernt, dass man immer Profis braucht, um solche Punkte zu sehen und zu lösen. Durch viele Gespräche, Informationsbeschaffung und Netzwerk habe ich damals der Stadt eine Lösung angeboten, die akzeptiert wurde. Somit habe ich keinen einzigen Cent ausgegeben, aber hätte ein Buch über das Thema "Wie baue ich eine Immobilie" schreiben können. Aber das schlimmste aus heutiger Sicht ist, dass es Nerven und Lebenszeit gekostet hat, um sich mit Bürokratie rum zu schlagen.

Wie hast Du es geschafft, Deine Leidenschaft zu finden?

Das war gar nicht so einfach, weil das Umfeld von Familie, Freunden und Arbeitskollegen dich in deiner aktuellen Welt irgendwie "gefangen" hält. Ich nenne das gerne "gefangen im Mittelmaß". Immer schön mit dem Strom schwimmen. Das ist ja auch für Millionen Menschen in Deutschland das richtige, aber die hören wohl auch nicht den Panzenknacker-Podcast... ;-)

Der TV-Star Stefan Raab hat mal gesagt: "Vorne ist immer da, wo sich keiner auskennt." Das beschreibt perfekt, dass Menschen Angst vor Veränderung haben. Sie haben auch Angst vor 1 cm kleinen Spinnen, nur weil sie auf 8 Beinen laufen und das irgendwie anders aussieht. Er sagt damit aber auch, dass "da vorne" etwas interessantes und spannendes wartet.

Jungen Menschen wie Studenten rate ich immer, dass sie so früh wie möglich (nebenbei) in die Selbstständigkeit starten sollen. Wenn es nicht läuft, hat man immer noch Rückhalt aus der Familie und auch für die Zukunft noch viele andere Optionen. Aber wenn du erstmal im Job stehst, Geld verdienst und eine Familie hast, machst Du den Schritt wohl nicht mehr. Naja, ich habe es gemacht...

Ich selbst habe immer irgendwie gespürt, dass ich mehr will, was bewegen möchte und mich total ungerne beruflich in Hierarchien einordne. Deshalb war die Selbstständigkeit irgendwie für mich vorprogrammiert. Da ich total gerne Menschen weiter bringe und berate, liebe ich meinen Berater-Job.

Wie triffst Du Entscheidungen?

Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen. Hier gilt die alte Handwerker-Regel: Was nicht passt, wird passend gemacht. Deshalb gibt es auch keine unlösbaren Aufgaben, nur das falsche Werkzeug. Da ich so viele unterschiedliche und komplexe Themen in meinem Berufsleben vor mir hatte, habe ich gelernt, Brücken zu schlagen und Lösungen zu finden. Das kennen auch meine Partnerbanken. Wenn 499 Punkte für eine Finanzierung des Kunden sprechen und ein Punkt nicht, akzeptiere ich kein einfaches "Nein", sondern versuche das Problem zu lösen. Das geht nicht immer, aber Kreativität hilft manchmal ungemein.

Was ich tatsächlich lange Jahre lernen musste, war selbstständig denken und Entscheidungen zu treffen. Als Unternehmer treffe ich mittlerweile ständig Entscheidungen. Wichtig ist, dass man erstmal beginnt (also eine Entscheidung trifft) und dann fortlaufend misst und anpasst. Und wenn man feststellt, dass etwas sehr gut läuft, legt man seinen Fokus darauf.

Außerdem pflege ich mein Netzwerk, auch zu anderen Finanzierungsberatern. Man muss heute nicht mehr jede Lösung selbst kennen und ständig parat halten. Ein Gedankenaustausch mit einem Beraterkollegen oder Bank reicht manchmal auch.

Wie bekommst Du Deinen „inneren Schweinehund“ in den Griff?

Ich war immer motiviert für die Themen auf die ich Lust hatte. Schon in der Schule habe ich Fächer geliebt und andere gehasst. Also war ich sehr gut in den Lieblingsfächern und quälte mich durch die anderen Fächer. In der Finanzkrise 2008 war ich im Vertrieb einer Fondsgesellschaft tätig und es war unfassbar schwer, ein wirkliches tolles Produkt an den Kunden zu bringen. Trotzdem haben wir immer weiter gemacht, waren kreativ und haben den Kunden und Geschäftspartnern immer das Gefühl gegeben, dass wir nicht den Kopf einziehen. In schwierigen Zeiten gewinnt man Freunde (oder Kunden und Geschäftspartner). Ich bin ein absoluter Pragmatiker, weil es ja eh nichts nützt, den Kopf in den Sand zu stecken. Ein Komiker hat mal gesagt: Wem die Scheiße bis zum Kinn steht, sollte den Kopf nicht hängen lassen. Zum Glück gibt es bei mir fast nur noch Dinge, die gut laufen. Man gewinnt über die Jahre an Routine, um die richtigen von den falschen Dingen zu unterscheiden. Wenn man eine Vision hat, überwindet man den inneren Schweinehund eigentlich ganz leicht, weil man weiß, warum man es tut.

Verabschiedung

In Bezug auf Immobilienfinanzierung kann ich nur einen ganz dringenden Tipp geben: Die beste Finanzierung bedeutet nicht den besten Zins, sondern das beste Konzept! Deshalb ist unabhängige Beratung kein "kann", sondern ein "muss". Ich schütze meine Kunden vor Fehltritten, Stolpersteinen usw., weil ich einfach viel Erfahrung habe und nicht die Interessen einer Bank vertrete, sondern die des Kunden. Das ist ein riesen Unterschied und hat für den Kunden immer nur Vorteile. Und damit auch wieder für mich, weil ich den Kunden in den Mittelpunkt stelle. Und normalerweise führt ein super Konzept zu hohen Ersparnissen beim Kunden.

Meine Internetseite ist: www.finanzen-auf-den-punkt.de

Kontaktdaten des Interviewpartners

Web: www.finanzen-auf-den-punkt.de
Kundenbewertungen: www.whofinance.de/berater/andreas-klein
Email: klein (at) finanzen-auf-den-punkt.de

 

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